26 Mär
Bei HT-Frauen ist die Luft raus
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 in Regensburg
03 Apr
HT München - TSV Herrsching 25:29
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Herrsching
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs
Bericht: Robert Gasser
Foto: Walter Slavik
Bei HT München hören acht verdiente Spielerinnen auf
Das Ergebnis war im Grunde Nebensache: Mit 25:29 (15:15) unterlagen HT Münchens Handballerinnen im letzten Heimspiel der Regionalligasaison dem starken Aufsteiger TSV Herrsching. Doch, weil acht langjährige Spielerinnen zum letzten Mal das HT-Trikot in eigener Halle trugen, nahm Trainer Fabian Wagner die Niederlage recht gelassen: „Viel wichtiger war es, diesen Spielerinnen einen würdigen Rahmen für ihren Abschied zu bieten.“
Und das gelang, auch wenn der sportliche Erfolg ausblieb, weil die Gastgeberinnen ihre vielversprechende Vorstellung der Anfangsphase nicht bis zum Ende durchziehen konnten. Vom 7:7 (12.) setzten sie sich dank einer starken Phase auf 15:9 ab (22.). Herrsching kämpfte sich bis zum 15:15-Pausenstand wieder heran, lag danach meist knapp vorne. Mitte der zweiten Halbzeit ließ HT mehrere gute Chancen aus, um auszugleichen oder sogar in Führung zu gehen. Herrsching war hier konsequenter und sorgte zehn Minuten vor dem Ende mit der 20:25-Führung für die Vorentscheidung.
Die sportliche Enttäuschung rückte jedoch nach Abpfiff in den Hintergrund. „Natürlich hätten wir uns das perfekte Ende mit einem Sieg gewünscht, aber was bleibt, sind all die Jahre, die wir zusammen auf der Platte standen. Das ist viel mehr wert als nur das heutige Spiel“, sagte die sichtlich bewegte Sophie Geray, die zusammen mit ihrer Schwester Amelie, Kira Sebold, Katharina Matheis, Pia Klenk, Giulia Gaigl, Sarah Stephan und Verena Zerbes in der Halbzeitpause des Regionalligaspiels der Männer offiziell verabschiedet wurde.
Dass es emotional wurde, auch die eine oder andere Träne floss, war nur zu verständlich: Viele aus diesem Oktett spielten seit Kindertagen für den HT oder bereits für die Stammvereine SV DJK Taufkirchen und TSV Unterhaching, bevor die Spielgemeinschaft gegründet wurde. „Diese Spielerinnen haben so viel für uns und den Verein getan. Der HT war über Jahre ihre zweite Heimat und wird es auch immer bleiben“, betonte Trainer Fabian Wagner. „Es war ein ganz besonderer Handballtag.“
Auch Anton Gebert, Bereichsleiter der HT-Damen, würdigte die Abschied nehmenden Handballerinnen: „Jede von ihnen hat den HT mitgeprägt, auf und neben dem Feld. Es ist ein großer Verlust, aber jetzt ist vor allem ein Moment des Dankes für all die gemeinsamen Jahre.“07 Mär
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